Packstücke eingeben
Von Hand geht es so: Länge × Breite × Höhe in Zentimetern ÷ 1.000.000 × Anzahl ergibt m³. Gewicht in kg ÷ 1.000 ergibt Tonnen. Die Frachttonnen sind der höhere der beiden Werte.
- Volumen
- 0,00 m³
- Gewicht
- 0 kg
- Frachttonnen W/M
- 0,00
Tragen Sie Länge, Breite und Höhe ein. Das Ergebnis erscheint sofort.
| Container | Nutzbar | Volumen | Gewicht | Rechnerisch nötig |
|---|---|---|---|---|
| 20′ Standard | 28,2 m³ | 0 % | 0 % | entfällt |
| 40′ Standard | 57,5 m³ | 0 % | 0 % | entfällt |
| 40′ High Cube | 64,9 m³ | 0 % | 0 % | entfällt |
Nutzbar ist das Innenvolumen abzüglich 15 % Stauverlust. Volumen und Gewicht zeigen die Auslastung gegenüber nutzbarem Volumen und maximaler Zuladung. Rechnerisch nötig ist der höhere der beiden Werte, aufgerundet. Packstücke werden aufrecht gerechnet und müssen durch die Tür passen. Ob sich alles so stauen lässt, zeigt erst ein Stauplan. Containerwerte: Hapag-Lloyd.
So berechnen Sie CBM
CBM steht für Cubic Meter, also Kubikmeter. Sie multiplizieren Länge, Breite und Höhe eines Packstücks in Metern und dann mit der Stückzahl. Wer in Zentimetern misst, teilt das Produkt durch 1.000.000.
CBM = Länge × Breite × Höhe in cm ÷ 1.000.000 × Anzahl
Ein Karton mit 60 × 40 × 40 cm hat 96.000 cm³, das sind 0,096 m³. 20 Kartons ergeben 1,92 m³. Gemessen wird immer außen an der breitesten Stelle, samt Palette und Verpackung.
Frachttonne: warum W/M den höheren Wert nimmt
Im Sammelcontainer (LCL) zahlen Sie nicht pro Container, sondern pro Frachttonne. Eine Frachttonne ist entweder eine Maßtonne mit 1 m³ oder eine Gewichtstonne mit 1 t. W/M steht für weight or measurement: Abgerechnet wird der Wert, der höher ist. Leichte, sperrige Ware zahlt also nach Volumen, schwere, kompakte Ware nach Gewicht.
- 3 m³ und 1,2 t ergeben 3 Frachttonnen, das Volumen entscheidet.
- 3 m³ und 5 t ergeben 5 Frachttonnen, das Gewicht entscheidet.
Wie ein Anbieter rundet und ob er eine Mindestmenge berechnet, steht im Angebot. Fragen Sie danach, bevor Sie Sätze vergleichen. Im Vollcontainer bestimmt die Frachttonne den Preis nicht. Dort zählen Volumen und Gewicht nur für die Frage, ob alles hineinpasst und was die Straße erlaubt.
Quelle: Transport-Informations-Service des GDV: Frachttonne, abgerufen am 27.09.2026.
Beispiel: eine gemischte Sendung
Die Sendung besteht aus 6 Europaletten mit 120 × 80 × 160 cm, die Höhe schon inklusive 14,4 cm Palette, zu je 380 kg. Dazu kommen 20 Kartons mit 60 × 40 × 40 cm zu je 18 kg.
| Schritt | Rechnung | Ergebnis |
|---|---|---|
| Paletten | 1,2 × 0,8 × 1,6 m × 6 | 9,216 m³ |
| Kartons | 0,6 × 0,4 × 0,4 m × 20 | 1,920 m³ |
| Volumen gesamt | 9,216 + 1,920 | 11,14 m³ |
| Gewicht gesamt | 6 × 380 kg + 20 × 18 kg | 2.640 kg = 2,64 t |
| Frachttonnen | höherer Wert aus 11,14 und 2,64 | 11,14 |
| Auslastung 20′ | 11,14 ÷ 28,2 m³ nutzbar | 39 % |
Nach Volumen wäre der 20′ nicht einmal halb voll. Trotzdem lohnt der Blick auf die Grundfläche. Mit 1,60 m sind die Paletten zu hoch für eine zweite Lage im Standardcontainer. Sie belegen 6 der 11 Stellplätze für Europaletten, für die Kartons bleiben 5 frei.
Mit 11,14 m³ liegt die Sendung unter einer Faustregel des US-Zollmaklers Samuel Shapiro & Company, nach der ab etwa 15 m³ ein Vollcontainer geprüft werden sollte. Der Rechner wendet diese Schwelle auf die Frachttonnen an, weil der Sammelcontainer danach abrechnet. Ein Angebot für den eigenen 20′ lohnt als Gegenprobe. Wie Sie den Break-even ausrechnen, steht unter FCL-Seefracht.
Quellen: EPAL Deutschland: EPAL Europalette · Samuel Shapiro & Company: LCL or FCL (Oktober 2018), beide abgerufen am 27.09.2026.
Nutzbares Volumen: warum nie 100 % gehen
Das Innenvolumen eines Containers lässt sich nie ganz füllen. Zwischen den Packstücken, an den Wänden und unter der Decke bleiben Lücken, dazu kommen Sicherungsmittel. Das nennt man Stauverlust. Der Rechner zieht ihn vom Innenvolumen ab: nutzbares Volumen = Innenvolumen × (1 − Stauverlust).
Einen allgemein gültigen Prozentsatz gibt es nicht. Das Containerhandbuch des GDV rechnet in seinen Beispielen mit 10 % und mit 15 % und verweist sonst auf Erfahrungswerte. Der Rechner nimmt 15 % als Standard, weil das zur Palettenrechnung passt: 25 Europaletten belegen 85 % der Bodenfläche eines 40′. Im 20′ decken 11 Europaletten nur 76 % ab. Bei gleich großen Kartons kann weniger Verlust realistisch sein, bei sperrigen oder nicht stapelbaren Stücken mehr. Den Wert können Sie im Rechner ändern.
Bei Paletten entscheidet ohnehin eher die Zahl der Stellplätze als das Volumen. Die Stellplätze für jeden Containertyp stehen unter Container-Maße und Paletten.
Quellen: GDV-Containerhandbuch, Kapitel 4.2.1.3 Stauplanung · Hapag-Lloyd: Container Specification (PDF) für Innenvolumen und Zuladung, beide abgerufen am 27.09.2026.
Typische Fehler beim Berechnen
- Palettenhöhe vergessen. Eine Europalette ist 14,4 cm hoch, eine EPAL-2-Industriepalette 16,2 cm. Im Beispiel oben fehlen ohne Palettenhöhe 0,83 m³, das sind 9 % des Palettenvolumens.
- Überstand nicht mitgemessen. Ragt die Ware über die Palette hinaus, zählen die Außenmaße der Ware. Das betrifft auch die Stellplätze: Im 40′ bleiben bei 25 Europaletten nur 32 mm Luft.
- Zentimeter und Meter gemischt. 120 × 80 × 160 cm sind 1,536 m³. Rechnen Sie alle Maße in derselben Einheit.
- Stückgewicht und Gesamtgewicht verwechselt. Der Rechner fragt das Gewicht je Stück ab und multipliziert es mit der Anzahl.
- Netto statt brutto. Für Fracht und das verifizierte Bruttogewicht zählt das Gewicht samt Verpackung und Palette. Eine Europalette wiegt allein etwa 25 kg.
- Stapelbarkeit übersehen. Nicht stapelbare Ware braucht Bodenfläche. Dann ist der Container voll, lange bevor das Volumen erreicht ist.
Quellen: EPAL Europalette · EPAL 2 Palette, abgerufen am 27.09.2026.
Häufige Fragen
Was bedeutet CBM in der Seefracht?
CBM ist die Abkürzung für Cubic Meter, also Kubikmeter. Es ist das Volumen einer Sendung: Länge × Breite × Höhe in Metern, multipliziert mit der Stückzahl.
Wie rechne ich Zentimeter in Kubikmeter um?
Multiplizieren Sie die drei Maße in Zentimetern und teilen Sie durch 1.000.000. Eine Europalette mit 120 × 80 × 100 cm hat 960.000 cm³, also 0,96 m³.
Was ist eine Frachttonne (W/M)?
Die Einheit, nach der im Sammelcontainer abgerechnet wird: 1 m³ oder 1 t. Es zählt der höhere Wert, bei 4 m³ und 2,5 t also 4 Frachttonnen.
Wie viele Kubikmeter passen in einen 20-Fuß-Container?
Das Innenvolumen beträgt laut Hapag-Lloyd 33,2 m³. Mit 15 % Stauverlust bleiben rund 28,2 m³ nutzbar. Beim 40′ sind es 67,7 und rund 57,5 m³, beim 40′ High Cube 76,3 und rund 64,9 m³.
Ab wie vielen Kubikmetern lohnt sich ein eigener Container?
Eine Faustregel aus der Praxis nennt etwa 15 m³ als Punkt, ab dem Sie einen Vollcontainer prüfen sollten. Sicher wird es erst mit zwei Angeboten. Den Rechenweg finden Sie unter FCL-Seefracht.
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